Schlafdauer

Schlafdauer

Nicht jeder Mensch braucht die gleiche Dosis Schlaf. Vielmehr gibt es Kurz-, Normal- und Langschläfer. Letztere brauchen täglich mehr als neun Stunden Schlaf. Kurzschläfer kommen dagegen bereits mit weniger als sechs Stunden aus. Die meisten Menschen gehören jedoch zu den Normalschläfern: Um ausgeruht zu sein, benötigen sie zwischen sechseinhalb und acht Stunden Schlaf pro Tag. Zu welcher dieser Gruppen jeder einzelne gehört, ist meist genetisch vorgegeben. Darüber hinaus spielen aber auch die körperliche Verfassung und das Lebensalter eine Rolle. Erstaunlich: Die Dauer der einzelnen Schlafzyklen ist bei allen Typen gleich. Offenbar schlafen Kurzschläfer aber effektiver. Langschläfer fühlen sich dagegen trotz der längeren Schlafzeit oft weniger ausgeruht.

Sicher ist: Zu wenig Schlaf ist auf Dauer ungesund. Nur wer ausreichend lange schläft, bleibt leistungsfähig und fördert seine Gesundheit. 

Schlaf ist lebensnotwendig für die Regeneration von Körper und Geist. Auf Dauer führen Schlafstörungen zu Leistungsabfall, Gereiztheit und Unaufmerksamkeit.

Die Schlafdauer ändert sich auch mit zunehmendem Alter. In der zweiten Lebenshälfte braucht der Mensch weniger Schlaf. 70-jährige benötigen beispielsweise nur noch fünf bis sechs Stunden täglich.